Milo …

… Unser Chefkater hat uns verlassen 😭

Am 9.Juni hat er den Kampf gegen eine unheilbare Krankheit verloren, wir haben gekämpft und doch verloren … Es war ein Schock, wir konnten es nicht glauben, daß wir keine andere Wahl hatten als ihn zu erlösen 😣

Milo … Du fehlst hier an allen Ecken und Enden, du kleiner zierlicher aber unglaublich zäher und dickköpfiger Kater hast hier die Gruppe zusammen gehalten und für Ordnung gesorgt. All die Jahre … Du warst ein Kampfschmuser und gleichzeitig auch manchmal so ein Stinker und absolut einmalig …

Du wirst für immer unvergessen und in meinem Herzen sein … Nun bist du an Majas Seite überm Regenbogen. Ich liebe dich, mein kleiner, wunderbarer Tigermann ❤

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Bereit ???

Meine Güte, ist das wirklich schon 2 Jahre her???

♥ aboutsevencats ♥

Ihr habt nun wieder eine ganze Weile nichts von uns gelesen, aber dieses Mal ist es ein absolut positives Zeichen 🙂

Inzwischen sind Max Wunden fantastisch abgeheilt, es ist nun gar nichts mehr zu sehen und wenn das Fell ganz nachgewachsen ist, verdeckt es auch noch die letzten Zeichen, das die Wunde noch vor einem Monat so böse aussah – all das gehört nun zur Vergangenheit und für Max hat heute sein neues Leben begonnen !

Nachdem heute morgen der aufblasbare Krage seine Funktion eingestellt hat – am WE ist dem schon die Luft ausgegangen und Jan hat ihn notdürftig mit Panzertape geflickt, aber er diente ja quasi nur noch als „Ausgangssperre“ für die Katzenklappe – und Max ihn nicht mehr um den Hals, sondern um den Bauch trug ( fragt mich nicht, wie er das geschafft hat, die beiden Vorderpfoten durch den Ring zu quetschen )  sah ich das…

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1 Jahr …

1 Jahr, 12 Monate, 365 Tage … bist du nun schon nicht mehr bei mir, doch in meinem Herzen und in meinen Gedanken bist du für immer und jede einzelne Minute …

Maja, meine Schnegge, Herzenskatze… Du fehlst mir und ich vermisse dich …

 

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Herzrasen …

Also, irgendwann ereilt mich, dank dieser Katzenviecher – liebevoll gemeint 😉 – noch ein Herzinfarkt :
Da hat Pflegekatzenkind Herminchen doch heute morgen gemeint, sie muss unbedingt in Michas „Werkstatt“ unter der Heizung hinter dem schweren Sideboard spannende Erkundungen machen :/
Keine Ahnung, was sie dort zu finden hoffte – aber bestimmt nicht DAS !!!
Normalerweise ist die Tür zu dem Raum immer fest verschlossen, da Micha dort sein Heiligtum ( Motorrad !!!  ) beherbergt und es nicht mag, wenn die Katzen mal probesitzen 😉
Jedenfalls stand heute morgen dann die Tür ein Stück offen und als ich mit den Hunden raus bin, sah ich nur noch ein Stück Katzenschwanz hinter dem Schrank verschwinden …
 
Ich habe dann beim rausgehen die Tür einen Spalt auf gelassen und mir gedacht, wenn es Herminchen langweilig wird, kommt sie schon von selber wieder raus …
 
Über den Morgen hatte ich dann einiges zu tun und habe an das Herminchen gar nicht mehr weiter gedacht, habe nur die Tür zu dem Raum irgendwann wieder geschlossen, damit sich nicht noch die anderen Katzen dort breit machen. Verbotene Räume sind ja bekannterweise die spannendsten 😉 
 
Nach dem Mittagsessen bin ich dann runter, weil ich noch einen Kratzbaum in dem Raum aufbauen wollte. Da fiel mir dann auch wieder das Herminchen ein und ich ging erst mal durchs Haus um nach ihr zu schauen, denn sie war mir den ganzen Morgen nicht begegnet, was mir gerade so einfiel … Naja, jedenfalls war sie nirgendwo zu finden und ich wurde allmählich nervös 😦
 
Nach einer weiteren Runde durchs Haus war ich mir fast sicher, das sie nur noch hinterm Schrank unter der Heizung sitzen konnte und meine Nervosität wurde zur Panik.
Zum Glück kam Micha dann heim und er leuchtete hinter den Schrank mit dem Resultat : Keine Katze !!!
 
Ich drehte also noch eine Runde durchs Haus, auf ca. 350 qm gibt es ja jede Menge Möglichkeiten als Versteck für ein kleines Katzenkind, allerdings ist Herminchen zwar eine scheue Katze, aber keine, die sich den ganzen Tag nicht blicken lässt und wenn Action in der Bude ist, ist sie immer live dabei – also um so verwunderlicher, das sie nirgends zu sehen war.
 
Nun war ich hoch alarmiert und kurz davor, den Kopf zu verlieren und wie immer in solchen Situationen, schießt bei mir unglaubliches Adrenalin ein – ich habe den wirklich verdammt schweren Schrank nach vorne gezogen, was mir meine Oberschenkelmuskulatur mit einer Zerrung vom Feinsten dankte … scheißegal, nun konnte ich endlich mit der Stablampe bis in die hinterste Ecke leuchten ! Und da saß, eingeklemmt in der hintersten Ecke, niemand geringerer als das Herminchen – und regte sich kein bißchen !!! Ich denke, sie saß da wirklich fest und es ging weder vorwärts noch rückwärts und an umdrehen war mal gar nicht zu denken 😦  Die arme Maus 😦 
 
Ich bin dann hektisch die Treppe hochgewetzt, habe Micha zur Hilfe gerufen, der dann den großen schweren Schrank freiräumte und nach vorne zog. Ich bin fast in Tränen ausgebrochen, weil ich dachte, Herminchen hätte sich beim Befreiungsversuch etwas gebrochen oder noch schlimmer, sie wäre nicht mehr am Leben 😦  Im Kopfkino bin ich echt begabt, was nicht immer von Vorteil ist 😦 
 
Der Schrank bewegte sich zentimeterweise nach vorne und mein Herz wummerte : Als sie dann endlich ganz zu sehen war, dachte ich erst, verdammt beweg‘ dich doch bitte endlich … und als sie wie ein Pfeil aus ihrem Versteck hervor geschossen kam, ist mir ein riesengroßer Felsen vom Herzen geplumpst, der ein Erdbeben hätte auslösen können …
Herminchen  war verständlicherweise dann erst einmal total panisch und wollte direkt wieder hinter den Schrank, aber hat es sich dann doch anders überlegt und huschte erstmal unter den Schreibtisch hinter die Aktenordner …
 
Nachdem ich sie dort hervorgeholt hatte – mit Hilfe eines dicken Briefumschlags, mit dem ich hinter ihr rumwedelte, was mit genervtem Fauchen quittiert wurde, aber   anfassen geht ja bei ihr absolut gar nicht – lief sie in das Katzenzimmer und dann schnurrstracks  die Treppe nach oben in die Wohnung, und zwar so flink, das ich überzeugt war, das ihr nichts fehlt, ich war so erleichtert , das sie  keinerlei Verletzungen von ihrem „Abenteuer“ davon getragen.
 
Dann legte sie sich zu Chili  in den Kratzbaum und tat, als wenn nix gewesen wäre, und mein Herz beruhigte sich auch so langsam wieder …
minchen
Aber ehrlich … ich bin zu alt für sowas – echt !!!
 

Mal was anderes …

Ich bin jetzt seit fast 8 Jahren aktiv im Tierschutz tätig und habe schon sehr viel erlebt, leider sehr viel trauriges, aber auch immer wieder Momente, die mir klar werden lassen, warum ich Tierschutzarbeit mache  🙂 

Womit ich mich dagegen nie abfinden werde, ist, wenn Menschen ein Kitten in Einzelhaltung adoptieren – das macht mich sooooo traurig, denn ich habe schon zu oft erleben müssen, das sie zu Problemkatzen heranwachsen. Und dann womöglich abgegeben werden – wie auch immer, glückliche Katzen sind es bestimmt nicht  😦 

Ich bin ja hauptsächlich Pflegestelle und habe in den Jahren soviele Kitten aufgenommen und jedesmal erleben dürfen, wie schön es ist, wenn Kitten gemeinsam aufwachsen, wie sie miteinander spielen und toben und zusammen gekuschelt schlafen – das ist einfach Natürlichkeit pur und kein Mensch, egal wie viel Zeit er aufbringt, kann einen Katzenkumpel ersetzen  😦 

Und welcher Mensch würde schon gerne ohne Sozialkontakte zu anderen Menschen leben wollen ? Und was berechtigt uns, dies für eine Katze zu entscheiden, die nichts dagegen tun kann ? Reiner Egoismus !!! Aber keine Tierliebe  😦

Dazu habe ich auch einen tollen Bericht gefunden, der vielleicht den ein oder anderen zukünftigen Adoptanten eines Katzenkindes zum nachdenken anregt :

http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php

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Das sind übrigens meine Maja ( die ich leider im Januar dieses Jahres gehen lassen musste  )  und mein Benny :  Benny kam im Alter von ca. 7 Wochen als Fundtier zu mir und Maja hat ihn als Baby angenommen, sie hatten eine ganz besondere innige Beziehung zueinander – auch als erwachsener Kater hat Benny immer ihre Nähe gesucht und die beiden haben immer noch miteinander gekuschelt, es hat mir jedesmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wie sehr die beiden sich geliebt haben …

Wie kann man also einer Katze so etwas vorenthalten und dabei kein schlechtes Gewissen haben ? 

Klar, es gibt Ausnahmen, es gibt Katzen die wollen lieber allein sein, aber die Regel ist es absolut nicht !

Und meine Kitten werden auch in Zukunft niemals in ein Zuhause umziehen müssen, wo sie in Einzelhaft leben sollen !!!