1 Jahr …

1 Jahr, 12 Monate, 365 Tage … bist du nun schon nicht mehr bei mir, doch in meinem Herzen und in meinen Gedanken bist du für immer und jede einzelne Minute …

Maja, meine Schnegge, Herzenskatze… Du fehlst mir und ich vermisse dich …

 

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Herzrasen …

Also, irgendwann ereilt mich, dank dieser Katzenviecher – liebevoll gemeint 😉 – noch ein Herzinfarkt :
Da hat Pflegekatzenkind Herminchen doch heute morgen gemeint, sie muss unbedingt in Michas „Werkstatt“ unter der Heizung hinter dem schweren Sideboard spannende Erkundungen machen :/
Keine Ahnung, was sie dort zu finden hoffte – aber bestimmt nicht DAS !!!
Normalerweise ist die Tür zu dem Raum immer fest verschlossen, da Micha dort sein Heiligtum ( Motorrad !!!  ) beherbergt und es nicht mag, wenn die Katzen mal probesitzen 😉
Jedenfalls stand heute morgen dann die Tür ein Stück offen und als ich mit den Hunden raus bin, sah ich nur noch ein Stück Katzenschwanz hinter dem Schrank verschwinden …
 
Ich habe dann beim rausgehen die Tür einen Spalt auf gelassen und mir gedacht, wenn es Herminchen langweilig wird, kommt sie schon von selber wieder raus …
 
Über den Morgen hatte ich dann einiges zu tun und habe an das Herminchen gar nicht mehr weiter gedacht, habe nur die Tür zu dem Raum irgendwann wieder geschlossen, damit sich nicht noch die anderen Katzen dort breit machen. Verbotene Räume sind ja bekannterweise die spannendsten 😉 
 
Nach dem Mittagsessen bin ich dann runter, weil ich noch einen Kratzbaum in dem Raum aufbauen wollte. Da fiel mir dann auch wieder das Herminchen ein und ich ging erst mal durchs Haus um nach ihr zu schauen, denn sie war mir den ganzen Morgen nicht begegnet, was mir gerade so einfiel … Naja, jedenfalls war sie nirgendwo zu finden und ich wurde allmählich nervös 😦
 
Nach einer weiteren Runde durchs Haus war ich mir fast sicher, das sie nur noch hinterm Schrank unter der Heizung sitzen konnte und meine Nervosität wurde zur Panik.
Zum Glück kam Micha dann heim und er leuchtete hinter den Schrank mit dem Resultat : Keine Katze !!!
 
Ich drehte also noch eine Runde durchs Haus, auf ca. 350 qm gibt es ja jede Menge Möglichkeiten als Versteck für ein kleines Katzenkind, allerdings ist Herminchen zwar eine scheue Katze, aber keine, die sich den ganzen Tag nicht blicken lässt und wenn Action in der Bude ist, ist sie immer live dabei – also um so verwunderlicher, das sie nirgends zu sehen war.
 
Nun war ich hoch alarmiert und kurz davor, den Kopf zu verlieren und wie immer in solchen Situationen, schießt bei mir unglaubliches Adrenalin ein – ich habe den wirklich verdammt schweren Schrank nach vorne gezogen, was mir meine Oberschenkelmuskulatur mit einer Zerrung vom Feinsten dankte … scheißegal, nun konnte ich endlich mit der Stablampe bis in die hinterste Ecke leuchten ! Und da saß, eingeklemmt in der hintersten Ecke, niemand geringerer als das Herminchen – und regte sich kein bißchen !!! Ich denke, sie saß da wirklich fest und es ging weder vorwärts noch rückwärts und an umdrehen war mal gar nicht zu denken 😦  Die arme Maus 😦 
 
Ich bin dann hektisch die Treppe hochgewetzt, habe Micha zur Hilfe gerufen, der dann den großen schweren Schrank freiräumte und nach vorne zog. Ich bin fast in Tränen ausgebrochen, weil ich dachte, Herminchen hätte sich beim Befreiungsversuch etwas gebrochen oder noch schlimmer, sie wäre nicht mehr am Leben 😦  Im Kopfkino bin ich echt begabt, was nicht immer von Vorteil ist 😦 
 
Der Schrank bewegte sich zentimeterweise nach vorne und mein Herz wummerte : Als sie dann endlich ganz zu sehen war, dachte ich erst, verdammt beweg‘ dich doch bitte endlich … und als sie wie ein Pfeil aus ihrem Versteck hervor geschossen kam, ist mir ein riesengroßer Felsen vom Herzen geplumpst, der ein Erdbeben hätte auslösen können …
Herminchen  war verständlicherweise dann erst einmal total panisch und wollte direkt wieder hinter den Schrank, aber hat es sich dann doch anders überlegt und huschte erstmal unter den Schreibtisch hinter die Aktenordner …
 
Nachdem ich sie dort hervorgeholt hatte – mit Hilfe eines dicken Briefumschlags, mit dem ich hinter ihr rumwedelte, was mit genervtem Fauchen quittiert wurde, aber   anfassen geht ja bei ihr absolut gar nicht – lief sie in das Katzenzimmer und dann schnurrstracks  die Treppe nach oben in die Wohnung, und zwar so flink, das ich überzeugt war, das ihr nichts fehlt, ich war so erleichtert , das sie  keinerlei Verletzungen von ihrem „Abenteuer“ davon getragen.
 
Dann legte sie sich zu Chili  in den Kratzbaum und tat, als wenn nix gewesen wäre, und mein Herz beruhigte sich auch so langsam wieder …
minchen
Aber ehrlich … ich bin zu alt für sowas – echt !!!
 

Mal was anderes …

Ich bin jetzt seit fast 8 Jahren aktiv im Tierschutz tätig und habe schon sehr viel erlebt, leider sehr viel trauriges, aber auch immer wieder Momente, die mir klar werden lassen, warum ich Tierschutzarbeit mache  🙂 

Womit ich mich dagegen nie abfinden werde, ist, wenn Menschen ein Kitten in Einzelhaltung adoptieren – das macht mich sooooo traurig, denn ich habe schon zu oft erleben müssen, das sie zu Problemkatzen heranwachsen. Und dann womöglich abgegeben werden – wie auch immer, glückliche Katzen sind es bestimmt nicht  😦 

Ich bin ja hauptsächlich Pflegestelle und habe in den Jahren soviele Kitten aufgenommen und jedesmal erleben dürfen, wie schön es ist, wenn Kitten gemeinsam aufwachsen, wie sie miteinander spielen und toben und zusammen gekuschelt schlafen – das ist einfach Natürlichkeit pur und kein Mensch, egal wie viel Zeit er aufbringt, kann einen Katzenkumpel ersetzen  😦 

Und welcher Mensch würde schon gerne ohne Sozialkontakte zu anderen Menschen leben wollen ? Und was berechtigt uns, dies für eine Katze zu entscheiden, die nichts dagegen tun kann ? Reiner Egoismus !!! Aber keine Tierliebe  😦

Dazu habe ich auch einen tollen Bericht gefunden, der vielleicht den ein oder anderen zukünftigen Adoptanten eines Katzenkindes zum nachdenken anregt :

http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php

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Das sind übrigens meine Maja ( die ich leider im Januar dieses Jahres gehen lassen musste  )  und mein Benny :  Benny kam im Alter von ca. 7 Wochen als Fundtier zu mir und Maja hat ihn als Baby angenommen, sie hatten eine ganz besondere innige Beziehung zueinander – auch als erwachsener Kater hat Benny immer ihre Nähe gesucht und die beiden haben immer noch miteinander gekuschelt, es hat mir jedesmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wie sehr die beiden sich geliebt haben …

Wie kann man also einer Katze so etwas vorenthalten und dabei kein schlechtes Gewissen haben ? 

Klar, es gibt Ausnahmen, es gibt Katzen die wollen lieber allein sein, aber die Regel ist es absolut nicht !

Und meine Kitten werden auch in Zukunft niemals in ein Zuhause umziehen müssen, wo sie in Einzelhaft leben sollen !!!

Romeo … ohhh Romeo …

Sammy ( der ja vorher tatsächlich mal Romeo hieß ) hat es tatsächlich geschafft, das unser Pflegekind Prinzesschen „Rührmichnichtan“ Hermine sich von seiner Zuckerschnuten-Kuschelbauch-Seite zeigt !

Hier die Beweisfotos von ihrem schamlosen Verhalten  :

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Da brech‘  ich mir seit Wochen vergeblich einen ab, sie zu überzeugen, das ich die Gute bin und Sammy kriegt sie innerhalb Sekunden um die Pfote gewickelt – voll gemein !!! 

Und dann die Krönung als sie mich anguckt, als wenn sie sagen wollte : „Is was ??? „

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Und Sammy ??? Verschläft mal wieder alles *augenverdreh* 😉 

Und ich ??? Bin weiterhin No Go … Leckerlis darf ich verteilen, die nimmt sie mir aus der Hand, aber anfassen *fauch* geht gar nicht – es sei denn, ich steh drauf, das mir die Haut in Fetzen runterhängt *räusper* 

AAAAAAAAber : Die Hoffnung stirbt zuletzt 😉 und was macht man nicht alles für die süßen Knutschkugeln *seufz*

So ein blödes Wetter …

… draußen nieselt es und es ist eklig kalt, da liegen die Fellnasen am liebsten neben dem warmen Kamin auf dem frischgewaschenen Kuschelfell – und Samira hat sich gleich mal den besten Platz gesichert;) 

samira

 

Das „neue“ wilde Trio ist morgen nun schon 4 Wochen hier, inzwischen haben sie das große Katzenzimmer bezogen  und sie haben sich richtig toll entwickelt.

Hier sind die Bilder von ihrem Einzugs – Tag : 

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Da waren sie noch verstrubbelt,winzig klein, verängstigt und rappeldürr 😦

Inzwischen sind sie zu hübschen und wohlgenährten Katzenkindern herangewachsen :

Sie spielen mit mir mit der Katzenangel und sind auch nicht so scheu, das sie sich verstecken, sobald ich das Zimmer betrete – aber anfassen ist nicht drin 😦

Mal ein kurzes über den Rücken streicheln beim spielen, wenn sie gerade von der Katzenangel total abgelenkt sind, aber mehr lassen sie nicht zu 😦 

Dabei sind die 3 so hübsch und süß, ich würde sie nur zu gerne mal knuddeln und ihnen damit zeigen, das ihnen nichts passiert und ich nix böses will 😦

Aber so ist das mit den wilden Katzen, die nie was mit Menschen zu tun hatten  😦 Deswegen werde ich auch immer so garstig, wenn ich wieder mal höre, das Leute ihre unkastrierten Katzen einfach so draußen rumrennen lassen, denen ist gar nicht bewusst, was für ein Elend sie damit anrichten 😦

Ich bin mir noch nicht mal sicher, wer nun Kater und wer Kätzchen ist und so haben die 3 bisher auch noch keine Namen – der eine, der so mehr getupft ist, scheint mir aber ein Katerchen zu sein, das ist auch so ein Wilder beim spielen, der richtig Feuer im Popo hat – den nenne ich „Chilli“ 😉

Eigentlich wäre morgen wieder Impftermin, aber das nun muss erst mal verschoben werden, weil ich die Bande nicht gefangen kriege … und ich will sie auch nicht wieder verkrätzen indem ich sie durch die Bude scheuche …

Naja, wenn ich an Leah, Luke und Bandit zurückdenke, die auch erst nach 2 Monaten so langsam Vertrauen gezeigt haben, dann bleibt ja noch ein wenig Spielraum – ich denke, sie werden diese Zeit einfach noch brauchen !

Und die werde ich ihnen auch gebe, vermittelbar sind sie momentan nur an wirklich katzenerfahrene Menschen, die nicht erwarten, das sie gleich schnurrend auf dem Sofa liegen im neuen Zuhause und die bereit sind, sich mit ihnen zu beschäftigen : Und wenn sie einem dann das harterkämpfte Vertrauen entgegenbringen, ist das einfach die schönste Belohnung überhaupt 🙂